Histamin - die "Alles-was-Spaß-macht-Intoleranz"

Sie bekommen nach einem Glas Prosecco oder Rotwein Kopfschmerzen? Rötet sich Ihr Gesicht nach einer Pizza beim Lieblingsitaliener? Juckt die Haut, wenn Sie Salami oder Räucherlachs gegessen haben? Grund für Ihre Beschwerden kann eine Histaminunverträglichkeit – auch Histaminintoleranz genannt – sein.

Was ist eine Histaminintoleranz?

Falls Sie Histamin nur schlecht vertragen, ist der Abbauweg mit Hilfe der Enzyme DiAminOxidase (DAO) und Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) möglicherweise gestört.

Bei einer Histaminintoleranz besteht ein Ungleichgewicht zwischen 

  • Histaminaufnahme mit der Nahrung

  • Histaminproduktion im Körper und

  • Histaminabbau durch die beiden Enzyme DAO und HNMT

Das „Histaminfass“ läuft also über, weil der Körper mit dem Abbau nicht mehr nachkommt.1

Gut zu wissen! Die Symptome sind vielfältig, was eine Diagnose erschwert. Sie können von Magen-Darm-Beschwerden, über Kopfschmerzen, Hautausschläge, Atembeschwerden, Schwindel und Herzklopfen reichen. Die Ausprägung der Symptome ist dabei individuell.

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Histamin

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Quellen:

1 Körner U., Schareina A.: Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten. Diagnostik, Therapie und Beratung. Thieme Verlag 2021

2 Jarisch R (Hrsg.): Histamin-Intoleranz, Trias-Verlag 2022